Kultur

Alle Meldungen

  • Kurdische Kulturtage an der Universität Köln 

    Die kurdischen Studierendenverbände JXK und YXK laden in der nächsten Woche zu einer Veranstaltungsreihe an der Universität Köln ein.
  • Kinostart: Die Legende vom hässlichen König 

    Am Donnerstag startet die Dokumentation „Die Legende vom hässlichen König: Yılmaz Güney“ des Filmemachers Hüseyin Tabak in den deutschen Kinos.
  • Armenische Kirche in Girê Spî wiedereröffnet 

    Nach über dreijähriger Renovierung wurde im nordsyrischen Girê Spî die armenische Al-Salib-Kirche wiedereröffnet. Während der IS-Terrorherrschaft diente die Kirche als Stützpunkt und Gefängnis für die Dschihadistenmiliz.
  • Kurdische Frage im Schlosstheater in Celle 

    Die Inszenierung „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran / AUFSTAND“ nach den gleichnamigen Texten von Éric-Emmanuel Schmitt und Mely Kiyak feiert heute im Celler Schlosstheater Premiere.
  • Reger Andrang bei Buchmesse in Amed 

    110.000 Menschen haben die sechste Buchmesse in Amed besucht.
  • Wie aus einem armenischen Friedhof ein öffentliches WC wurde 

    Im Sommer 2017 ließ der staatliche AKP-Treuhänder in Wan-Ertemêtan einen armenischen Friedhof mit einer öffentlichen Toilette überbauen. Trotz Beschluss des Kulturministeriums wurden die Toiletten bis heute nicht abgerissen.
  • IHD fordert Freilassung von Kulturstifter Kavala 

    Seit fast einem Jahr sitzt der Kulturmäzen Osman Kavala ohne Anklageschrift in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm „versuchten Umsturz der Regierung“ vor. Präsident Erdoğan behauptet, Kavala gehöre zu den „Urhebern der Gezi-Unruhen“.
  • Hüseyin-Çelebi-Preisverleihung in Frankfurt 

    Zum 26. Mal hat der kurdische Studierendenverband YXK Literaturpreise im Gedenken an Hüseyin Çelebi verliehen.
  • Zwischen Trümmern 

    Der Animationsfilm „Zwischen Trümmern“, der die Zerstörung von Sûr und Cizîr durch den türkischen Staat aus der Perspektive eines jungen Poeten erzählt, wird auf dem 66. Filmfestival in Donostia (San Sebastian) gezeigt.
  • Kurdischer Filmemacher wegen Terrorvorwürfen verhaftet 

    Auf dem 48. Internationalen Filmfestival Antalya erhielt der kurdische Filmemacher Giyasettin Şehir im Jahr 2011 für sein Wirken bei „Meş“ (Lauf) den Preis als bester Art Director. Am Freitag erging Haftbefehl gegen ihn. Der Grund: Terrorvorwürfe.
  • 26. Hüseyin-Çelebi-Literaturveranstaltung in Frankfurt 

    Heute findet in Frankfurt die 26. Literaturpreisvergabe des Verbandes der Studierenden aus Kurdistan (YXK) statt.
  • Ausstellungseröffnung „Fotografie im Ausnahmezustand" 

    In Berlin-Kreuzberg wurde gestern die Ausstellung „Fotografie im Ausnahmezustand", welche die Zerstörung der historischen Altstadt Sûr in Amed dokumentiert, eröffnet. Anwesend war auch die Ko-Bürgermeisterin von Sûr, Fatma Şık.
  • Neuer Film aus Rojava 

    Die Arta Film GmbH aus Zürich dreht einen Film über den Kampf von Frauen in Rojava. Die Dreharbeiten sind fast abgeschlossen, Regisseur ist Ghamkin Saleh.
  • Geheimnis eines 2.800 Jahre alten Massakers gelöst 

    Vor dreitausend Jahren blühte in der jungsteinzeitlichen Siedlung Hasanlu im Süden des Urmia-Sees das Leben. Die Menschen wohnten in vornehmen Gebäuden, reich ernährt durch die fruchtbaren Böden. Aber alle Bewohner wurden im Jahr 800 v.u.Z. ermordet.
  • Jahrtausendealtes Kloster verfällt 

    Das uralte Mar-Ahron-Kloster auf dem Berg Muşar in Meletî (Malatya) überblickt die ganze Provinz. Der atemberaubend schöne, fast 1200 Jahre alte heilige Ort ist jedoch akut von vollständiger Zerstörung bedroht.
  • Musiker Ferhat Tunç zu knapp zwei Jahren Haft verurteilt 

    Der kurdische Musiker Ferhat Tunç ist in Istanbul wegen „Terrorpropaganda“ zu einem Jahr, elf Monaten und zwölf Tagen Freiheitsstrafe verurteilt worden.
  • Fotografie im Ausnahmezustand 

    Mit Bildern und Veranstaltungen wird auf die Zerstörung von Sûr, der Altstadt von Amed (Diyarbakir), hingewiesen. Eröffnung der Ausstellung im ehemaligen Rathaus von Berlin-Kreuzberg ist am 26. September.
  • Aramäische Jugend: Unsere Kultur soll nicht verloren gehen 

    Mitglieder des Aramäischen Jugendverbands äußern die Befürchtung, aufgrund der Assimilationspolitik der herrschenden Systeme ihre Jahrtausende alte Kultur zu verlieren. Daher versuchen sie, ihren Traditionen neues Leben einzuhauchen.
  • Berlin: Städtepartnerschaftsverein lädt zu Filmabend ein 

    Der Städtepartnerschaftsverein Friedrichshain-Kreuzberg-Dêrik lädt zu einem gemeinsamen Abend mit dem Film „My Paradise“ von Ekrem Heydo ein. Der Verein wird an dem Abend über den Stand seiner Arbeit und über die Lage in Nordsyrien berichten.
  • 3200 Jahre alter Bierfund in Kanîmasî 

    In der in den Medya-Verteidigungsgebieten liegenden Region Kanîmasî in Südkurdistan haben Archäologen 3200 Jahre alte Tonkrüge mit Resten von Bier entdeckt. Es handelt sich um einen der ältesten Funde von Bier in Mesopotamien.
  • Kayhan Kalhor gewinnt Musikpreis 

    In China fand die zweite Shanghai Isaac Stern International Violin Competition statt. Ausgezeichnet mit dem Human Spirit Award wurde in diesem Jahr der kurdische Kamantschespieler und Komponist Kayhan Kalhor.
  • Internationales Theaterfestival in Merîwan 

    In der ostkurdischen Stadt Merîwan findet ein internationales Theaterfestival statt. An dem Festival nehmen 39 Theatergruppen aus sechs Ländern teil.
  • Kurdisches Kulturfestival am 8. September 

    Am 8. September findet das alljährliche kurdische Kulturfestival auf der Trabrennbahn im nordrhein-westfälischen Dinslaken statt. Es werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Europa erwartet.
  • Historische Hasuni-Höhlen stehen vor Zerstörung 

    Die Hasuni-Höhlen in der Provinz Amed (Diyarbakir) datieren über 3.000 Jahre in die Vergangenheit. Aufgrund fehlender Schutzmaßnahmen stehen sie vor der vollständigen Zerstörung durch Raubgräber.
  • „Musik ist die Harmonie von Guerilla und Natur“ 

    „Hier in den Bergen gibt es eine ganz besondere Harmonie, der sich die Guerilla anpasst. Man bekommt das Gefühl, ein Teil der Natur zu sein. Musik ist hier wie der Einklang von Guerilla und Natur“, sagte der gefallene Kämpfer Rizgar.